Illustration Fair Reisen

Fair Reisen II

Kleidung
Andere Länder, andere Sitten. Dies gilt insbesondere bei der Kleidung. In Sri Lanka wird oftmals mehr auf die Kleidung geachtet als uns bewusst ist. Von einem Besucher wird eine angemessene Kleidung als Zeichen des Respekts erwartet. Was angemessen ist, führt Ihnen die Bevölkerung vor.

Generell gilt: Schauen Sie sich um, was die Menschen in Sri Lanka tragen. Steht dies in Bezug auf Stil und Stoffmenge in deutlichem Gegensatz zu Ihrem Outfit, dann ist das Fettnäpfchen nicht weit! Hier einige Faustregeln:

  • Strandkleidung gehört nur an den Strand, Pool oder in den Lodgebereich!
  • Insbesondere Frauen müssen auf angepasste Kleidung achten. Auch wenn es nicht in ihrer Absicht liegt, können sie durch einen zu tiefen Ausschnitt oder ein zu enges Kleidungsstück schnell zu Objekten der Begierde werden.
  • „Oben ohne” ist ausnahmslos in Sri Lanka tabu.
  • Männer müssen bedenken, dass sie in Shorts wenig respektiert werden. Ein Unterhemd (sei es auch bunt) ersetzt nicht Hemd oder T-Shirt.
  • In Tempelanlagen (auch Ruinen) gilt grundsätzlich: Schuhe ausziehen und Schultern bedeckt halten.

Miteinander reden

  • In Sri Lanka wird viel und gerne kommuniziert. Beobachten Sie den Umgang der Leute untereinander. Unstimmigkeiten werden sofort an­gesprochen. Noch bevor sich Probleme und Ärger aufstauen können, werden Spannungen hierdurch gelöst. Dagegen gilt es oftmals als unhöflich, sich wortlos durchzuboxen. Also: reden Sie, fragen Sie, bitten Sie und Ihnen wird geholfen!
  • Fremdsprachen sind gerade für uns Deutsche wichtig. Es ist von großem Vorteil, wenn Sie zumindest etwas Englisch beherrschen.
  • Auch wenn gemeinsame Fremdsprachen die Kommunikation erleichtern, lernen Sie die gebräuchlichsten Worte und Gesten für „Guten Tag”, „Auf Wiedersehen” und „Danke” in Singhalesisch. Schon ein paar Worte können Brücken bauen, indem sie Ihre Wertschätzung und Ihr Bemühen verdeutlichen.
  • Ein Lächeln sagt oft mehr als tausend Worte, versuchen Sie stets freundlich und geduldig zu sein, auch wenn es Probleme gibt. Werden Sie nicht laut, Sie verlieren nur Ihr Gesicht und erreichen nichts.

Zeit
Zeit und Pünktlichkeit wird in Sri Lanka unterschiedlich interpretiert. Gönnen Sie sich den Luxus, unterwegs viel Zeit zu „verschleudern”. Erst hierdurch werden viele wertvolle Begegnungen und Erlebnisse möglich, die in keinem Reiseführer zu finden sind.

Touren und Sensibilisierung
Unseren interessierten Gästen erklären wir gerne unsere nachhaltige Unternehmensphilosophie und versuchen stets ihr Verständnis für die ökonomischen, ökologischen sowie sozialen und kulturellen Zusammenhänge des Landes zu fördern.
Unser unterschiedliches Tourenangebot soll Ihnen Einblicke in ein „noch” intaktes aber gefährdetes Ökosystem geben. Wir machen nicht nur auf die Schönheit aufmerksam, sondern weisen an Beispielen auf die zerstö­rerischen Gefahren für diese schützenswerte Natur hin. Gemeinsam arbeiten wir mit der New home Beruwala e.V. an Erhaltungs- und Aus­baukonzepten. Für die anstehenden Touren möchten wir mit geschultem Personal und hochwertigem Equipment höchsten Sicherheitskomfort bieten und uns mit materieller Langlebigkeit wiederum dem Umwelt­schutz stellen.

  • Mountainbike-Touren: Die ausgewählten und landschaftlich sehr reizvollen Touren führen immer auf kleine Straßen, Wegen und Pfaden. Auf Cross-Country-Touren wird zum Schutz der Fauna und Flora gänzlich verzichtet.
  • Dschungelwandern: Alte Versorgungs-und Transportwege haben trotz Abenteuer einen gutmütigen Charakter und geben außerge­wöhnliche Einblicke in die Fauna und Flora. Der Regenwald ist eine grüne Wand, bestimmte Wanderungen können sehr schweißtreibend sein und setzen Tropentauglichkeit voraus.
  • Kajak-Touren: Auf dem Bentota Ganga und seinen Nebenflüssen zu paddeln ist umweltfreundlich und ein wahrer Genuss. Die Tierwelt, aber auch die Mangrovenwälder leiden erheblich durch das Befahren mit Motor­booten. Der Einsatz von Kajaks oder Kanus soll zum Umdenken gerade in der Touristikbranche führen. Nachahmung ist unser Ziel.

Neben dem Bezug zur Natur möchten wir auch den Bezug zu uns selbst festigen. Mit Yoga- und Ayurveda-Angeboten schulen wir daher das Bewusstsein für geistige und körperliche Gesundheit.