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Jede Art von Gold ist eine Gabe der Natur | Singharaja Garden AGRO & ECO-Lodge, Jungle Hotel, Sri Lanka
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Jede Art von Gold ist eine Gabe der Natur

Geprägt vom stätigen Wachstum und Industrialisierung sehnen wir uns zurück nach den
uralten und traditionellen Naturkenntnissen und entdecken langsam wieder die Kraft aus den heilenden Pflanzen.
Im Ayurveda sind wir selbst Teil des natürlichen Kreislaufs und genau deshalb sollten wir der Vielfalt unserer Pflanzenarten besondere Achtsamkeit schenken.
Jeder Boom zieht auch den Ausverkauf unseres großen Weltgarten mit sich. Etwa 15.000 Heilpflanzen von rund 70.000 weltweit bekannten und genutzten Heilpflanzenarten sind durch unsere Übernutzung und Lebensraumverlust bedroht (Studie WWF).
Nur mit nachhaltiges Sammeln und einem respektvollen Umgang kann der heutige Raubbau noch verhindert werden. Es wäre doch wünschenswert, wenn uns die Gaben der Natur, in Verbindung mit dem Wissen vom Leben auch in Zukunft noch auf sanfte Weise heilen kann.

Nach meiner Einleitung bezüglich der Achtsamkeit möchte ich Euch aber in meinem heutigen Blog, das indische Gold und seine heilende Wirkung näher bringen.
Alleine schon die verlockend gelbe, natürliche Farbe, inspiriert mit seiner Wärme und ist deshalb aus den traditionellen Currys nicht mehr wegzudenken. Täglich findet das goldene Pulver seinen Weg und Einsatz in unserer Küche.
Im Gelbwurz (englisch Turmeric) steckt das heilende Curcumin, woraus wir den eigentlichen Namen Kurkuma ableiten. Mit lindernde, stimulierende und klärende Wirkung bietet Kurkuma uns eine Füllmenge an Anwendungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Medizinisch findet Kurkuma hauptsächlich seinen Einsatz zur Schmerzlinderung und zur Verbesserung der Durchblutung.
Das einst verspottete „Safran der Armen“ wurde zur goldenen Milch und hat außer der goldgelben Farbe nichts gemein mit Safran, sondern stammt aus der Familie der Ingwergewächse.
Um die vollständige Wirksamkeit von Kurkuma zu erlangen, braucht es einen
Nahrungsergänzungspartner. Diese Verbindung heißt Bioverfügbarkeit und nur daraus kann unser Körpersystem die Heilkraft weiter leiten. Aus der Zusammensetzung von pflanzlichen Ölen wie sie z. B. in der Kokosmilch oder Mandelmilch enthalten sind und Pfeffer ist die Basis der goldenen Mich entstanden.
Im Ayurveda wirkt Kurkuma für Pitta und Kapha reduzierend und für das Vata-Dosha
erhöhend. Die Geschmacksrichtung ist bitter, scharf, leicht austrocknend und die
Eigenschaften scharf, erhitzend.

Alles aus der Natur, alles mit der Natur und alles für die Natur!
Eine These aus dem Ayurveda, die für das Gleichgewicht steht, welches uns mit Leben und Gesundheit beschenkt.

In diesem Sinne, „Back to the Roots“,

Eure Edna