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Bio-Reisanbau in unserer Singharaja Garden ECO-Lodge | Singharaja Garden AGRO & ECO-Lodge, Jungle Hotel, Sri Lanka
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Bio-Reisanbau in unserer Singharaja Garden ECO-Lodge

Reis gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und nach chinesischer Überlieferung soll er schon 2800 v. Chr. Angebaut worden sein. Der älteste Reisfund stammt aus Gujarat in Indien und sein Alter wird mit 2300 v. Chr. angegeben.
Wir sind Neueinsteiger und haben im Tal, vor unseren Bungalows ein ehemaliges Reisfeld gekauft, auf dem wir in diesem Jahr erstmalig (Indica) BIO-Reis anbauen. Im Nov. 2010 haben wir mit der Feldbearbeitung begonnen, an der sich unsere ehemalige Praktikantin Ulla-Kaja Radeloff rege beteiligt hat. Mit der Aussaht im Dezember steht nun im März unsere erste Ernte an. Wir haben auf jegliches Pflanzenschutzmittel, sowie Unkrautvernichter verzichten und gehen nach dem Schema alter Traditionen vor. Wir ernten nur 1,5-mal im Jahr und liegen damit natürlich deutlich unter den Erträgen der herkömmlichen Reisbauern. Die wiederum auf Pestizide (z.B. Bayer AG) nicht verzichten können/wollen.
Damit die Jungpflanzen nicht unter dem schneller wachsenden „Unkraut“ ersticken, wir das Feld in regelmäßigen abständen gewässert/geflutet. Da Reis auch auf wasserbedecktem Boden gedeihen kann, sterben alle anderen Pflanzen ab. Der Prozess wiederholt sich bis vier Wochen vor der Ernte. Das nun trocken gelegte Feld lässt sich besser Ernten und das Korn hat schon eine gewisse Trockenheit erreicht. Mit Sicheln/Sensen wird das Reisstroh mit Ehren geschnitten und anschließend gedroschen. Nun wird die Ernte an der Sonne getrocknet bevor in einem dritten Arbeitsgang die Spreu vom Korn getrennt wird. Das Reststroh auf dem abgeernteten Feld wird von Wasserbüffel gefressen, die wiederum mit ihrem Dung das Feld auf natürliche Weise düngen. Nach ca. 6 – 8 Wochen wird das Feld wieder geflutet und mit Hilfe von Wasserbüffeln für die neue Aussaht vorbereitet.

(Indica):
Indica-Sorten werden überwiegend in tropischen Bereichen angebaut. Sie sind variabel in der Wuchshöhe, Rispengröße, Behaarung, Kornpigmentierung (z.B. roter Reis) und Bestockungsvermögen.

Reisanbau ist “Knochenarbeit”
Mit Hilfe von Wasserbüffeln und Handarbeit, wird das Feld für die Aussaht vorbereitet.

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Feld zu bestellen. Entweder nimmt man das Korn für die Aussaht, oder man pflanzt, wie auf diesem Foto zu sehen, herangezogene Jungpflanzen ins Feld.

Üppig grün zeigt sich das Reisfeld.

Typischer Indica-Reis, die Körner sind lang und schmal.

Der gedroschene Reis wird nach getrocknet. Zur Erntezeit sind ganze Straßen mit Bambusmatten ausgelegt, worauf die Körner an der Sonne getrocknet werden.