Mit Ayurveda in den Frühling »

11.04.18, von Edna Möllers | Yoga & Ayurveda

Die ayurvedische Lehre vermittelt einen Lebensstil, der unsere Gesundheit erhält.
Dazu benötigt es die Balance unserer drei Doshas. Vata ist das Bewegungsprinzip aus Raum und Luft. Pitta, dass Stoffwechselprinzip aus Feuer und etwas Wasser. Kapha, dass Strukturprinzip aus Wasser und Erde.
Jeder von uns besitzt seine ursprüngliche Konstitution. Diese wird im Laufe unseres Lebens und durch äußere Faktoren beeinflusst. Eine der Abweichungen ergibt sind z.B. aus unseren Jahreszeiten. In Indien, die Heimat des Ayurveda, unterscheidet man in drei Jahreszeiten, Monsun, Winter und Sommer. Bei uns in Sri Lanka gibt es lediglich nur zwei Jahreszeiten, Ost- und Westmonsun. In Mitteleuropa haben wir unsere 4 Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Vata ist der Winter: November, Dezember, Januar und Februar. Kapha der Frühling: März, April, Mai und Juni. Pitta der Sommer: Juli, August, September und Oktober. Es beginnt der langersehnte Frühling und damit unsere Kapha-Zeit. Doch Vorsicht, denn wer kennt sie nicht, die typischen Frühlingsmüdigkeit, eine Trägheit, die besonders die Kapha-Typen unter uns spüren. Ach Erkältung, Husten, Heuschnupfen, bis hin zur Frühlingsgrippe bleiben vielen von uns nicht erspart. Wer sich von euch mit der ayurvedischen Lehre beschäftigt, kennt die Beeinflussung der Jahreszeiten und ihre Auswirkungen auf unseren Organismus. Also, höchste Zeit, Kapha deduzierende Maßnahmen zu treffen. Das Ausgleichsprinzip des Ayurveda ist ja leicht zu verstehen, ist man z.B. träge und schlapp, dann braucht es aktive Bewegung. Die schwere Winterkost sollte nun in eine leicht verdauliche Kost wechseln. Keine Angst vor starken Gewürzen, verwendet gerne Chili, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kurkuma, schwarzen Pfeffer und Zimt. Es sind alles Gewürze die unser Verdauungsfeuer anregen. Gerichte mit den Eigenschaften, scharf, herb und bitter kurbeln unseren Stoffwechsel kräftig an.
Weg mit den fetten, den sauren, den süßen und salzigen Lebensmitteln. Auch Milchprodukte Verschleimen und erhöhen den Kapha-Typ. Der ayurvedische Tag beginnt mit warmen Ingwerwasser, denn der Ingwer passt sich der Kapha-Reduzierung durch das Gingerol bestens an.

Köstliche Ayurveda-Rezepte und Gewürze, die Euch leicht und ausgeglichen in den Frühling bringen findet Ihr unter
» Ayurfood
» Yummy Organics

Bis bald und auf die Balance,

Eure Edna

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Curryblätter als Gewürz und Heilmittel »

22.03.18, von Edna Möllers | Fairtrade & Organics Yoga & Ayurveda

Der Currybaum wächst und gedeiht bevorzugt in tropischen Gebieten und ist ein immergrüner Laubbaum aus der Familie der Rautengewächse. Ein Currybaum ist Bestandteil eines jeden asiatischen Garten, denn sie beernten in täglich. So erreichen nur die wenigsten Currybäume ihre Höhe von bis zu 6 Meter und bleiben deshalb eher ein Currystrauch.
Die geschmackvollen Blätter gelangen meist frisch in die vielfältigen Currys, aber auch getrocknet behalten sie durchaus ihre Wirkung. In der Sonne getrocknet verlieren sie aber sehr stark an Aroma und dürfen deshalb nur schongetrocknet werden. Trotzdem gilt es, getrocknet Curryblätter großzügiger zu verwenden. Bevorzugt solltet Ihr nur Sri Lanka-Curryblätter verwenden, den diese besitzen die höchste Qualität und die meisten natürlichen Aromastoffe. Currygerichte und Tees geben diese Blätter einen kräftigen und beherzten Geschmack.
In der ayurvedischen Heilkunde werden nicht nur die Blätter verwendet, Blattstiele, Rinden und Wurzeln dienen als Tee, Pasten oder finden ihre Anwendung in der ayurvedischen Küche. Auf Kapha und Pitta wirken sie reduzierend und für Vata haben sie eine erhöhende Wirkung. Die frischen Blätter sind Appetitanregend, stärkend, Fiebersenkend, verhindern Erbrechen und beseitigen Durchfall. Ihre Eigenschaften sind aromatisch und kühlend, zusammenziehend, blutreinigend und entzündungshemmend. Außerdem wird bei innere Anwendung das Immunsystem gestärkt und regulieren den Blutzuckerspiegel. Juckreize werden gehemmt und Hitzewallungen ausgeglichen. Gedächtnisverlust und Alzheimer-Erkrankungen werden gemildert. Äußerlich angewendet heilen sie Hauterkrankungen und Prellungen.

Mit herzlichen Grüßen, out of the wild,
Eure Edna

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Booking plan »

21.02.18, von Alfons Stücke | Belegungsplan

Dear travel friends,

To facilitate your travel plans to our Singharaja Garden AGRO & ECO-Lodge, you will find here our availability calendar.

Thanks for your interest / your reservation and cordial greetings from the wild,

Your Singharaja Garden Team

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ICH MACH’S JETZT EINFACH »

30.01.18, von Alfons Stücke | Vounteering/Sabbatical Literatur

Yvonne Simon macht gerade auf Ihrer “Ich mach’s jetzt einfach”-Weltreise Station bei uns. Für vier Wochen hat sie sich für ein Volontariat in unsere Lodge eingebucht und neben ihren tollen Einsatz begeistert sie mit ihrem Reiseblog und einfühlsamen Podcasts.
In 2013 hat Yvonne die Kunst des Alleinreisens für sich entdeckt und wie konnte es anders sein, es begann in Sri Lanka.
Mit ihrem » Reiseblog und » Podcast gibt sie jeden Inspiration, Motivation und Mut, der sich schon immer gerne auf dem Weg machen wollte.
Auf geht’s Leute, denn es ist ein Weg zu Euch selbst, Euren ganz persönlichen Vorstellungen, Wünschen und Träumen. Jeder Traum ist anders, doch der Weg ist das Ziel und so findet Yvonne den ihren, wir den unseren und Ihr, natürlich den Euren.

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Die kostbaren Tränen des Kautschukbaum »

17.01.18, von Edna Möllers | Flora Yoga & Ayurveda

Jeder starke Baum war einmal ein kleines Pflänzchen und hatte einen langen Weg um Wurzeln zu schlagen. Der Kautschukbaum allerdings, machte sich während der britischen Kolonialzeit auf eine sehr lange Reise und fand seinen Weg aus Brasilien über London nach Ceylon und dann in das gesamte tropische Asien.
Von » Heneratgoda nord-östlich von Colombo
wurden die Setzlinge in ganz Britisch-Malaya verteilt.
Im tropischen Klima herrschen optimale Wachstumsbedingungen für Kautschuk,
besonders im Südwesten von Sri Lanka und so hat es der Kautschukbaum auch seinen Weg in unseren Garten gefunden.
Haben die schlanken und in gleichmäßigen Abständen gepflanzten Bäume einen Umfang von 50cm erreicht, dürfen sie das erste mal „geritzt“ werden und der weißen Latexsaft wird gewonnen.
An jedem unserer Kautschukbäume hängt nun eine halbierte Kokosschale, die den weißen Baumsaft nach dem Einschnitt auffängt. Piyasiri, unser Gärtner, ritzt nun jeden Morgen mit einem Messer Millimeter für Millimeter eine spiralförmige Schnittkante in die Rinde und
sofort tropft die weiße Flüssigkeit in die Kokosschalen. Schon nach ein paar Stunden kann der Latexsaft eingesammelt werden und abgefüllt in flachen, rechteckigen Schüsseln
beginnt dann der Gerinnungsprozess. Die geronnene stockige weiße Masse wird
anschließend gepresst und zu Gummimatten gewalzt. Zum trocknen auf die Leine
gehangen, werden sie anschließend noch geräuchert und damit für die Weiterverarbeitung bzw. für den Export haltbar gemacht.
Durch ständige Schwankungen des Marktpreises und die zusätzliche Gewinnung des
Rohstoffs aus Erdöl, steht der nachhaltige Kautschuk unter ständigen Preisdruck und
bietet vor allem dem Kleinbauern keine gesicherte Einnahmequelle mehr. Dabei sollten wir doch glauben, dass nachwachsende Rohstoffe im Wachstum sind, doch die Entscheidung, was die Industrie am Ende verarbeitet liegt zum großen Teil bei uns, dem Verbraucher. Viel zu gerne entscheiden wir uns am Preis und so ist unser endliches Erdöl immer noch die Nummer 1 in der Kunststoffindustrie.

Bewusst und mit dem täglichen Umgang von Kautschuk auf unserer Lodge, habe ich mich schon vor Jahren für die Naturkautschuk-Yogamatte entschieden.
Die langlebige und rutschfeste Yogamatte will allerdings auch gepflegt werden und mag unser tropisches Klima, welches ja eigentlich ihr Zuhause ist, gar nicht gern. Um Schimmel vorzubeugen möchte sie nach jedem Gebrauch ausgiebig gelüftet und getrocknet werden.
Mit diesem Kompromiss kann ich mich gut leben, wenn ich sehe, welche Arbeit doch in der Herstellung steckt und freue mich, Euch einen natürlichen Platz auf der Yogamatte
anbieten zu können.

Namaste out of the wild,

Eure Edna

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Mary Christmas and Curry up! »

20.12.17, von Alfons Stücke | Eco-Lodge Fairtrade & Organics

In unserem diesjährigen Weihnachtsbrief möchten wir Euch zunächst und gerne auf unsere neuen „Curry up“-Rezepte aufmerksam machen. Die neue Rezeptesammlung wird in den nächsten Tagen für Euch unter » Kochen verbindet auf unserer Website, bzw. auf unserer Cloud bereitgestellt. Shashika und unserer neue Volontärin Amrey arbeiten noch die neuen Rezepte aus, welches Euch dann spätestens zum Jahreswechsel zur Verfügung stehen. Die Vielseitigkeit unserer neuen vegetarischen Currys (Beilagen) wird Euch begeistern und für diejenigen unter Euch, deren Gewürzvorrat aus unserer Lodge schon lange zu neige gegangen ist, bitte nicht traurig sein, denn Laura, unsere ehemalige Volontärin hat für Euch die (Er)Lösung. Als Gründerin von » Yummy Organics vertreibt sie die leckeren und duftenden Kostbarkeiten über Ihren seit Oktober eröffneten Online-Shop.

Wie es sich schon aus unserer Einleitung deuten lässt, hat sich in 2017 mal wieder einiges getan, wir würden sogar sagen, es war das Jahr der „Neuausrichtungen“ und darüber möchten wir Euch in unserem Jahresbrief gerne berichten.

Fangen wir gleich beim Namen an, denn aus der Singharaja Garden ECO-Lodge ist Anfang 2017 die Singharaja Garden AGRO & ECO-Lodge geworden. Der Zusatz AGRO bedeutet zum einen, dass wir Landwirtschaft betreiben und dieses auch gerne nach Außen tragen möchten, viel wichtiger ist es aber, dass wir neben unserem ökologisch ausgerichteten Beherbergungsbetrieb nun auch als Fairtrade-Unternehmen auftreten.
Was als ehrenamtliche Entwicklungszusammenarbeit begann, setzt sich nun auch immer mehr in unsere beruflichen Verwirklichung durch. Kernziel ist die Förderung der Kleinlandwirtschaft Sri Lankas durch unseren Direktvertrieb.
Kleinbauern in Sri Lanka betreiben ihre Landwirtschaft sehr nachhaltig, ohne Monokulturen und in Bio-Qualität. Entsprechend entlohnt wurden sie für diesen Mehraufwand bisher leider nicht. Im Gegenteil, Kleinbauern leben am Existenzminimum und viele unter ihnen geben ihre Landwirtschaft auf und so entstehen immer mehr Großgrundbesitze in Sri Lanka. Wir möchten dem gezielt entgegensteuern und so vergüten wir beim Einkauf ihren Einsatz zur Nachhaltigkeit mit fairen Preisen, von mehr als 30% über Marktniveau.
Das garantiert uns und vor allem Euch als Kooperationen und Konsumenten eine
ursprüngliche BIO-Qualität.
Dazu werden die frischen Gewürze in unserer Lodge nach EU-Lebensmittelverordnungen verarbeitet, getrocknet und verpackt. Anschließend finden die edelen Gewürze über Kooperationen wie Yummy Organics, ihren direkten Weg in den europäischen Handel.
Kamani, unsere Geschäftspartnerin, hält den persönlichen Kontakt zu jedem einzelnen Bauern und ist für den gesamten Einkauf zuständig. Als Besitzerin unserer Lodge und ihrer Fairtrade-Beteiligung, stehen auch hier unsere permanenten Genderbemühungen im Vordergrund. Wir garantieren ein Konzept welches auf direktem Wege unterstützt und uns Hoffnung auf den Erhalt einer vielseitigen Kleinlandwirtschaft in Sri Lanka macht.

Shashika, unsere Patentochter hat sich in den letzten 3 Jahren ihre Sporen zum Management wirklich verdient und nimmt ab dem 1. Januar 2018 offiziell die Stellung zur Frontmanagerin ein. Sie leitet damit unser gesamtes Servicepersonal und ist für das Guestcare in unserer Lodge zuständig. Damit haben wir es geschafft, dass unsere gesamtes Führungspersonal (Kamani, Shashika, Edna & Alfons) zu 3/4 aus Frauen besteht und wir damit nicht nur in Sri Lanka für eine außergewöhnliche Unternehmesphilosophie stehen.

Im November hatten wir » Dana Aerial Yoga mit Ihren Yogagruppen zu Gast und sie ebnete uns damit den Weg zum Wildnis-Yoga-Retreat. Schon für 2018 stehen weitere Gruppen-Termine von Dana und unserer Kooperation » Neue Wege an. Dana und ihren Yogis haben uns schon im Vorfeld beflügelt (wie Ihr am neuen Yoga-Raum sehen könnt) und so freuen wir uns sehr über das positive Feed-back ein zukünftiges Yoga-Retreat geschaffen zu haben, welches Natur und Mensch nicht besser in Verbindung bringen kann.

Mit unserem Rückblick auf 2017 möchten wir Euch allen eine bezaubernde Weihnachtszeit und alles erdenklich Gute für das neue Jahr wünschen,

Eure
Kamani, Shashika, Edna & Alfons

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„Upside down“ - Dana Aerial Yoga ebnet unseren Weg zum Wildnis-Yoga-Retreat in Sri Lanka »

24.11.17, von Edna Möllers | Yoga & Ayurveda Eco-Lodge

Dhanya ebnet mit ihrer ersten Aerial-Yogagruppe unseren Weg zum neuen Wildnis-Yoga-Retreat in Sri Lanka und es war eine wundervolle Erfahrung für uns und unser gesamtes Team. Dank Dhanya’s
Offenheit haben wir alle den Zugang zum Aerial Yoga gefunden und als ein Teil von » Dana Aerial Yoga freuen wir uns schon heute auf die nächsten Yoga Intensiv-Wochen im November 2018 (12.11. bis 20.11.18).

Unser Dank geht auch an Dhanya’s Teilnehmer, denn sie haben ein tolles Feedback im Gästebuch hinterlassen und so scheint Wahrnehmung von Yoga, in Verbundenheit mit der Wildnis, doch etwas ganz besonderes für uns Menschen zu sein. Über Mantras, Pranayama und Meditation dort einzutauchen, wo einst unserer Lebensraum war, hinterlässt ein neues Körpergefühl, welches uns der Wildnis noch ein weiteres Stück näher bringt.

Mit unserem Matra
LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAWANTU
sagen wir
DHANYAVAD (Danke)!

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Yummy Organics geht an den Start »

27.08.17, von Alfons Stücke | Fairtrade & Organics Entwicklungsarbeit

Was mit dem Namen „LANKAFAIR“ und als Förderprojekt zum erhalt der Kleinbauern in unserer Nachberschaft begann, ist dank unserer ehemaligen Volontärin Laura Brandt und ihre Gründung von „Yummy Organics“ zu einem nachaltigen Fairtrade-Projekt gewachsen.
Die Rohstoffe unserer Kooperativen werden in Mischkulturen angebaut, von Hand geerntet und in unserer Lodge nach den EU-Lebensmittelverordnungen verarbeitet. Auf eine industrielle Weiterverarbeitung wie z.B. Bestrahlung sowie auf Pestizide und Zusatzstoffe (z.B. Geschmacksverstärker, Rieselhilfen, Streckmittel) wird selbstverständlich verzichtet. Durch die traditionelle, ursprüngliche Art von Anbau und Verarbeitung werden die wichtigen ätherischen Öle geschützt und eine höhere Qualität als im klassischen Einzelhandel gewährleistet. Yummy Organics verzichten dank geringer Bestellmengen auf eine lange Lagerung und mahlt die Gewürze erst kurz vor dem Verkauf in eigener Manufaktur. So zeichnen sich am Ende Eure erworbenen Gewürze von Yummy Organics mit dem gleichen exotischen Duft und intensiven Geschmack aus, wie er Euch aus unserer Lodge bekannt ist.

Schon heute (ab 01.09.2017) und bevor Laura mit Yummy Organics online geht, besteht die Möglichkeit das Projekt schon unter » www.startnext.com/yummy
zu unterstützen. Die „DANKESCHÖNS“, die Euch dort erwarten sind wirklich einzigartig und wer es besonders GUT meint, besucht uns vielleicht in der Wildnis :-)

Wir wünschen Euch den einzigartigen Geschmack Sri Lankas und » Yummy Organics
einen tollen Start in die exotische Welt der Gewürze,

Euer gesamten Singharaja Garden-Team

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Fußspuren »

13.08.17, von Edna Möllers | Yoga & Ayurveda

Fortbewegung bedeutet Freiheit und diese fängt bei unseren Füßen an. Deshalb sollten wir unsere Füße lieben und pflegen, denn sie hinterlassen lediglich unsere Spuren auf der Welt zurück. Unsere Füße verraten wer wir sind, was wir tun und bringen uns Schritt für Schritt durch unser tägliches Leben. Aufmerksam gehen sie auf jede Berührung ein und was sie für uns leisten ist nicht nur die körpereigene Fortbewegung.

Das komplexe Gebilde vom Fuß besteht aus 26 Knochen, plus 2 Sesambein-Knochen, 33 Gelenke, 19 Muskeln und 107 Bändern. Bei jedem Barfußschritt lösen unsere Fußsohlen eine Flut von Sinneseindrücke aus. Die an unseren Fußsohlen endenden Nervenbahnen, werden so nachhaltig stimuliert, dass sie in unserem Körper eine Kettenreaktion bis in unser Gehirn freisetzen.
Im Yogaunterricht geht mein Augenmerk auf den Fußstand. Er verrät mit viel über Eure Körperhaltung, worauf ich meine Yogastunden ausrichte. Wie wichtig unsere Füße in der Standhaltung und der Balance sind, verstehen wir recht schnell und gelangen so zu
unserem Körperbewusstsein. Unsere Füße gehen eine Verbindung über die Knie, Hüfte und Wirbelsäule ein und so trainieren wir jeden Muskel des Fußes für unseren aufrechten Stand.
Je öfter wir unsere Füße vom Schuhwerk befreien, schulen wir die natürliche Balance unseres Körpers. Damit entlasten und entspannen wir unseren Rücken und etwaige Blockaden können sich auflösen. Erst mit der Fürsorge und Zuwendung, spüren wir was unsere Füße wirklich und täglich leisten.

Ich wünsche Euch weiterhin einen aufrechten Gang,

Eure Edna

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Die goldene Milch - Energie für Körper und Geist »

30.07.17, von Edna Möllers | Yoga & Ayurveda Kulinarisches

Bei goldener Milch handelt es sich um ein kurkumahaltiges Getränk mit heilender Wirkung.
Den entscheidenden Zauber bekommt das vegane Getränk durch eine liebevolle und nachhaltige Zubereitung. Dazu verwenden wir die Zutaten aus biologischer und fair gehandelter Herkunft.
Um aus Kurkuma den wertvollen Inhaltsstoff Curcumin für unseren Körper zu absorbieren,
wird es mit gesunden Fetten vermischt.
Für die Herstellung der goldenen Milch, mische einen Esslöffel gemahlenes Kurkuma mit 120 ml Wasser und lasse beides ein paar Minuten, unter ständigen Rühren, bei mittlerer Hitze köcheln, bis eine dicke und feste Paste entstanden ist. Deine hergestellte Paste kannst du nach dem Abkühlen in ein Glasgefäß und zur weiteren Verarbeitung, einige Zeit im Kühlschrank lagern.
Zum Verzehr löse einfach eine kleine Menge der Kurkumapaste in etwas warmer, z. B.
fetthaltiger Kokosmilch auf. Gebe noch etwas schwarzen Pfeffer hinzu, denn das darin
erhaltene Piperin verbessert die Nährstoffabsorption. Danach darf Deine Fantasie noch etwas für den eigenen Geschmack beitragen, damit die goldene Milch noch ein klein wenig mehr zum Genuss wird.
Ich bevorzuge es, die goldene Milch noch mit etwas gemahlenen Ingwer, gemahlenen Ceylon Zimt und einer kleinen Priese Muskatnuss zu veredeln. Ich liebe den aromatischen Duft von Gewürzen und baue deren Vielfalt gerne mit ein.
Für mehr Intensivität, kannst du noch einen Esslöffel natives Kokosöl hinzugeben.
Versüßen kannst Du Deine goldene Milch mit ein wenig Fischschwanzpalmensirup oder mit Honig aus Eurer Region.
Kapha-Typen sollten für die goldene Milch mehr Wasser verwenden und wenn sie am
Ende für Dich himmlisch duftet, hast Du Dein Rezept gefunden.

Ich wünsche eine goldene Zeit,
Eure
Edna

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